Komödie von Elke Maria Schwab nach dem Roman von Miguel de Cervantes

 

Der berühmte Roman, der insgesamt 1300 Seiten umfasst, von Miguel de Cervantes Saavreda (1547-1616) diente als Vorlage für ein völlig neues Stück, das textlich/dramaturgisch nichts mit dem bekannten Musical "Der Mann von la Mancha" zu tun hat.

Eine der Besonder- und Neuheiten dieser Uraufführung, dieses Stückes und in der Auseinandersetzung mit diesem Stoff der Weltliteratur liegt darin, dass die Handlung mit einem alten und einem jungen Don Quijote erzählt wird.

 

Die Identifikation mit einem Helden oder der Wunsch jemand anderer, besonderer sein zu wollen, ist eine zeitlose Thematik.

Zentrale Themen Cervantes sind - ähnlich wie bei seinem Zeitgenossen Shakespeare - die Fragen: was ist Wirklichkeit? was ist Traum? Der Konflikt zwischen einem Ideal und der Realität. wie geht die Gesellschaft mit einem Verrückten um?

Im Mittelpunkt der Handlung steht auch das Thema der Freundschaft: die bedingungslose, von großer Loyalität geprägte Freundschaft zwischen Don Quijote und seinem Knappen Sancho Panza, aber auch jene zwischen Don Quijote und dem Dichter Cervantes, der in dieser Stückfassung, in dieser Inszenierung sowohl eine handelnde Figur ist, als auch die Funktion eines Erzählers übernimmt und die Geschichte um den bekannten spanischen Hidalgo "aufrollt".

 

 

Der Inhalt 

 

Alonso Quijano aus der Mancha (eine Region in Kastilien) schnappt durch die fortwährende Lektüre von Ritterromanen über. Er fasst den Entschluss, dem Unrecht dieser Welt entgegen zu steuern und sich selbst als Ritter in Abenteuer und Gefahren zu stürzen, wie es die Helden seiner geliebten Bücher taten. In einer nur mehr aus Einzelteilen bestehenden, rostigen Rüstung, besteigt er einen alten Gaul namens Rosinante und reitet unter dem Namen Don Quijote davon. Er ist von der fixen Idee ein Ritter zu sein so besessen, dass er in einer gewöhnlichen Schenke ein Schloss, in einfachen Bauernmädchen Prinzessinnen sieht. So auch in Aldonza Lorenzo, die er zur Dame seines Herzens macht und ihr den wohlklingenden Namen Dulcinea von Toboso verleiht. Begleiter auf all sein Irrfahrten und Abenteuern ist sein treuer Knappe Sancho Panza. Die beiden Kontrastfiguren - der eine in einer Traumwelt vergangener Ritterzeiten lebende Fantast, der andere ein bauernschlauer, realistischer, vor allem auf gutes Essen bedachter Gefährte ergänzen sich auf wunderbare Weise. Während Don Quijote unerschrocken gegen alle Widrigkeiten kämpft und seinen Ruhm einzig und allein Dulcinea weiht, trägt er zur Belustigung aller Beteiligten bei. Erschöpft kehrt der Ritter von der traurigen Gestalt übel zugerichtet schließlich mit seinem treuen Knappen nach erlebnisreicher Reise wieder heim.   

 

 

Es erwartet Sie

 

eine Uraufführung
eine der bekanntesten Geschichten der Weltliteratur neu erzählt
eine rührende Komödie mit spanischem Lebensgefühl
ein amüsanter Theaterabend

 

Seien Sie dabei und erfahren Sie, was unter Spaniens heißer Sonne, zu leidenschaftlichen Gitarrenklängen und schwerem Rotwein so alles passieren kann.

   

Presseberichte, Kritiken und weitere Fotos siehe bitte unter "Regie" - Don Quijote