OKTOBER 2017

 

KRITIKEN

 

 

 

" (...) Nun sind blasierte Dandys in Niederbayern ebenso selten wie großmütterliche Herzoginnen und deren affektierte Zwillingsbrüder. Und trotzdem funktionierte dieser Oscar-Wilde-Abend. Elke Maria Schwab beließ es bei der viktorianischen Rüschen-Optik, beim Blick auf Big Ben, devotes Hauspersonal und Teatime-Tischchen. Nur so kann Oscar Wilde glaubwürdig sein, er verträgt tatsächlich keine äußerliche Aktualisierung, das wäre nur peinlich. Aktuell ist dafür seine zentrale Botschaft: Die feine Gesellschaft ist nur eine sogenannte feine Gesellschaft, weil sie auf Lebenslügen aufgebaut ist, weil keiner, der was werden will, sagen kann, wer er wirklich ist. (...)

Gut oder böse gibt es nicht, so Oscar Wilde ziemlich bitter in seinem Frühwerk "Lady Windermeres Fächer", das sind alles nur Ansichten, und die wechseln täglich. Mit dem Gehrock legen die Leute eben auch ihre Moral ab, der Ruf ist nur solange ruiniert, solange sich dafür eine Mehrheit findet. (...(

In einer für Eggenfeldener Verhältnisse ausgesprochen aufwändigen Dekoration von Ausstatter Gerrit von Mettingen spielen die erstmals fest engagierten fünf Schauspieler am Theater an der Rott Rüdiger Bach (herrlich als Schreckschraube von Herzogin!), Guido Frank, Markus Krenek, Elisabeth Nelhiebel und Carolin Waltsgott das alles so lässig und scheinbar nebenbei, wie es sich für Oscar Wilde gehört.(...)"

(Peter Jungblut, BR24)

  

https://br24.de/nachrichten/heute-ist-mir-nicht-nach-moral-lady-windermeres-faecher,QXJjoo4

 

 

"Heiter und grundsolide. So startet das Theater an der Rott in Eggenfelden mit Oscar Wildes Gesellschaftskomödie "Lady Windermeres Fächer" in die neue Spielzeit. (...)

Werktreu inszeniert ... Elke Maria Schwab, das Stück aus dem späten 19. Jahrhundert, in dem der Autor die Doppelmoral der gehobenen Gesellschaft aufgreift. (...)

Durch seine Summe an stimmigen Bildern gewinnt die ganze Inszenierung..."

(Herwig Slezak, PNP, 8. Oktober 2017)

 

" (...) Obwohl Wilde-Komödien dem Zuschauer ganz schön zu schlucken geben an abenteuerlichen, ja halsbrecherischen Handlungsvolten und gefärbt sind von einer Moral des Viktorianischen Zeitalters, die uns heute ganz schön fremd ist, sind sie so gut gemacht, dass sie auch heute noch funktionieren können. Zumindest, wenn sie so blitzsauber inszeniert sind wie aktuell "Lady Windermeres Fächer" am Theater an der Rott in Eggenfelden. Regisseurin Elke Maria Schwab ist nicht darauf hereingefallen, den Stoff aufbrezeln zu wollen, mit allerlei kindsköpfigen Herumblödeleien. Andererseits vermeidet sie jeglichen musealen Ruch. Durch knackige Striche an Personal und Text vermeidet sie Muffigkeit und stellt Geschwindigkeit her. (...) Komödie als Lernprozess: Das funktioniert in Eggenfelden, weil die Regie dem Geschehen Raum gibt, sich zu entwickeln ..."

(Christian Muggenthaler, Straubinger Tagblatt / Landshuter Zeitung, 8. Oktober 2017)

 

 

 

FOTOS: Sebastian Hoffmann

 

 

 

Lady Windermeres Fächer

 

Komödie von Oscar Wilde.

 

 

Regie: Elke Maria Schwab

 

Ausstattung: Gerrit von Mettingen

 

Mit: Rüdiger Bach, Guido Frank, Markus Krenek, Elisabeth Nelhiebel, Carolin Waltsgott

 

Angela Lenhard, Hans Günter Wöhrl

 

 

 

Premiere:

 

Fr, 6.10.2017 19.30 Uhr

 

 

 

Weitere Termine:

 

Sa, 7.10.2017 19.30 Uhr

 

So, 8.10.2017 18.30 Uhr

 

Sa, 14.10.2017 19.30 Uhr

 

So, 15.10.2017 17 Uhr

 

Fr, 20.10.2017 19.30 Uhr

 

Sa, 21.10.2017 19.30 Uhr

 

So, 22.10.2017 18.30 Uhr

 

 

 

Nach über zwanzig Jahren Abwesenheit kehrt Mrs. Erlynne, die einst Mann und Kind für ihren Geliebten verließ und dafür von der adeligen Gesellschaft verstoßen wurde, nach London zurück und sorgt erneut für Aufsehen. Um wieder von dieser Gesellschaft anerkannt zu werden, muss sie im Haus von Lord und Lady Windermere verkehren, die den Mittelpunkt von Londons gehobener Gesellschaft bilden. Damit Mrs. Erlynne eine Einladung zu einem dort stattfindenden Fest erhält, verrät sie Lord Windermere ein Geheimnis…

 

Bestärkt durch den Klatsch und Tratsch feiner, adeliger Damen vermutet Lady Windermere, dass ihr Mann ein Verhältnis mit der skandalösen Mrs. Erlynne hat. Lady Windermeres Fächer, ein Geschenk ihres Mannes zu ihrem 21. Geburtstag wird beinahe zum verhängnisvollen Corpus Delicti, aber Verhalten und Geschichte einer anständigen Frau verhindern schließlich einen Skandal.

 

Der irische Schriftsteller Oscar Wilde (1854–1900) wurde zu einem der bekanntesten und auch umstrittensten Künstler seiner Zeit und gilt als einer der großen Intellektuellen und Genies des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Als Meister des Bonmonts und geistreichen Wortwitzes schuf er zahlreiche Komödien mit pointierten Dialogen. In seinen Werken spiegelt Oscar Wilde die ihn umgebende Gesellschaft aus satirischer Sicht, mit Spott und Zynismus aber sehr wirklichkeitsgetreu wider.

 

„Lady Windermeres Fächer“ zählt zu seinen bekanntesten Theaterstücken. Unmittelbar nach der Uraufführung 1892 wurde sie von Kritikern als „beste und geistreichste Komödie in englischer Sprache“ bezeichnet.

 

weitere Informationen und das aktuelle Jahresprogramm unter: www.theater-an-der-rott.de

 

JÄNNER 2017

 

Saskia Dreyer als Evita

Fotos von Sebastian Hoffmann

KRITIKEN:

 

 

Quelle: B5 Kultur
08.01.2017;
Nachtkritik von Peter Jungblut.

https://br24.de/nachrichten/Kultur/gala-geld-und-generaele-evita-begeistert-in-eggenfelden

 

Premiere am Theater an der Rott

Gala, Geld und Generäle: "Evita" begeistert in Eggenfelden

Sie war schön, ehrgeizig, verschwenderisch, eitel und starb mit 33 Jahren: María Eva Duarte de Perón, kurz "Evita" - ein Leben wie ein Musical. Am Theater an der Rott ging es um den Preis der Macht - und ihre Lügen.

Selbst um die Aufbewahrung ihrer Leiche gab es einen bizarren politischen Streit: "Evita" ist nicht nur in Argentinien bis heute eine so umstrittene wie verehrte Volksheldin, ja geradezu inbrünstig angebetete Heilsbringerin. Gern und höchst erfolgreich spielte sie das "einfache Mädchen vom Lande" mit dem Herz am rechten Fleck. Tatsächlich war Eva Maria Duarte weder wohltätig, noch selbstlos - eher skrupellos: Vom ihr gespendeten Geld, das sie Bedürftigen zukommen ließ, zweigte sie einen ansehnlichen Teil für sich ab. Für ihren rasanten Aufstieg wählte sie den Weg über die Betten der damals Mächtigen, speziell der Generäle. Diese und andere Schattenseiten von "Evita" stellte Regisseurin Elke-Maria Schwab-Lohr ins Zentrum ihrer fulminanten Inszenierung.

"Lehrstück" wie bei Brecht

Statt lateinamerikanischem Ausstattungs-Pomp und Tango-Kitsch, die am kleinen Theater an der Rott ohnehin schwer realisierbar wären, zeigte Schwab-Lohr das populäre Musical fast schon als "Lehrstück" über Verführung, Propaganda und Macht. Musical goes Bertolt Brecht! Die Generäle spuken herum wie einst in der DDR, das Volk erwartet, dass das Geld vom Himmel regnet und "Evita" macht alle verrückt, sogar Europa, das sie auf einer "Regenbogentour" 1947 besuchte. Als ehemaliges Model, Radio-Moderatorin und Filmschauspielerin weiß sie, wie Publicity geht, beeindruckt Papst und Franco. Ein sehr kritischer, nachdenklicher, ernsthafter Musical-Abend. Umso erfreulicher war der Riesen-Erfolg beim Premierenpublikum, das stehend applaudierte. Alle neun Vorstellungen sind bis auf Restkarten ausverkauft, in Deutschlands einzigem Landkreis-Theater keine Selbstverständlichkeit.

Abgründigkeit eines Medienstars

Saskia Dreyer ist eine in jeder Hinsicht überzeugende "Evita": Kühl, absolut kontrolliert und geschickt jongliert sie mit Emotionen - vor allem natürlich beim tränenreichen "Weine nicht um mich, Argentinien". Großartig spielt sie die Doppelbödigkeit, ja Abgründigkeit des Medienstars. Fesselnd auch Dustin Smailes als Erzähler "Ché", der die Zuschauer so lässig wie unterhaltsam an den Lebensstationen von "Evita" vorbeiführt. Dagegen blieb Peter Andreas Landerl als Ehegatte Peron etwas zu farblos. Die Rücksichtslosigkeit des Volkstribunen nahm man ihm nicht so recht ab. Hervorragend gelangen die Chor- und Tanzszenen: Choreograph Daniel Morales Pérez brachte viel südamerikanisches Temperament auf die Bühne. Nicht oberflächlich, sondern voll trauriger, sehnsuchtsvoller Poesie. Der Tango erzählt ja von Liebe und Tod, von Erfolg und Scheitern. Dirigent Dean Wilmington hatte das Material für Eggenfelden neu arrangiert. Musikalisch stimmte alles, übrigens auch die Tonanlage, die an viel größeren Häusern oft Anlass für Ärgernisse ist.

Für das Theater an der Rott ein echter Kraftakt, der sich gelohnt hat. An solchen Produktionen kann ein Haus wachsen!

 

Vorstellungen noch bis 22. Januar.

 

Quelle: B5 Kultur
08.01.2017

 

KRITIK DER FACHZEITSCHRIFT musicals

Kritik Evita Zeitschrift musicals.pdf
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PNP Kritik Evita.pdf
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Kritik Evita Wochenblatt.pdf
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Bericht Evita Vilsbiburger Zeitung.pdf
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Fotos: Rupert Rieger

 

Der Großmeister des Musicals Andrew Lloyd Webber hat mit „Evita“ Eva Perón ein

weiteres Denkmal gesetzt.

evita // ***** basiert auf der Lebensgeschichte von Eva Perón. Geboren als Maria Eva Ibarguren Duarte, unehelich, arm, ohne Rechte – heiratete die Schauspielerin Oberst Juan Perón, den späteren argentinischen Präsidenten. Mit 26 Jahren war sie die einflussreichste Frau ihres Landes. Im jungen Alter von 33 Jahren starb Argentiniens First Lady an Krebs und wurde zum Mythos.

 

Evita ist zweifellos eine der schillerndsten Frauenfiguren des 20. Jahrhunderts.

Ihre Geschichte ist die argentinische Version des Märchens Aschenputtel. In Juan Perón fand Evita den idealen Partner, an dessen Seite sie die Rolle ihres Lebens spielte und als charismatische First Lady Argentiniens sowie als mächtigste Frau in die Geschichte Lateinamerikas einging. Für die einen war sie Kämpferin für Frauenrechte, Wohltäterin der Armen und Heilige der Arbeiter, für die anderen (die Oberschicht) eine machtgierige, berechnende Aufsteigerin, die Mildtätigkeit als bloße Show und zum reinen Selbstzweck inszenierte. Zur Politik Eva Peróns gehörte es auch zu polarisieren und mit Emotionen zu regieren.

Andrew Lloyd Webber stellt der Titelfigur den Erzähler „Che“ gegenüber, der mit

seinem kritischen Blick den Mythos Evita fragwürdig werden lässt.

 

Das Musical  „Evita“ ist erstmals am theater // an der rott zu sehen.

Die Produktion setzt dabei den Schwerpunkt nicht auf eine bühnentechnische Show oder reines Unterhaltungstheater, sondern auf eine Inszenierung, die die Geschichte und ihre Figuren ernst nimmt, das kurze aber intensive Leben einer zum Mythos gewordenen Frau nacherzählt, eingebettet in den historischen Kontext Argentiniens der 1930 bis 1950er Jahre. Ohne ein Polit-Drama daraus machen zu wollen, zeigt die Inszenierung auch die Mechanismen der Macht, wie man mit Emotionen Massen manipuliert und aus einer politischen Richtung mittels Personenkult und Populismus eine Art Religion macht. Somit ist das Musical auch aktueller denn je. Neben der großartigen Musik erwartet Sie eine wunderschöne Ausstattung, leidenschaftliche Tanzszenen, Temperament, Romantik – ein 30köpfiges Ensemble präsentiert Musiktheater für die ganze Familie!

 

 

REGIE // ELKE MARIA SCHWAB

MUSIKALISCHE LEITUNG // DEAN WILMINGTON / PHILIP TILLOTSON

AUSSTATTUNG // FLORIAN ANGERER

CHOREOGRAPHIE // DANIEL MORALES PÉREZ

 

MIT //  Saskia Dreyer / Dustin Smailes / Peter Andreas Landerl / Tina Haas / Andreas Barth / Ilja van den Bosch / Julio Andres Escudero / Damián Cortés Alberti / dem Theaterchor u.v.a.m.

 

PREMIERE // FREITAG, 06. JANUAR 2017 / 19.30 UHR /

THEATER // AN DER ROTT / GROSSES HAUS

 

WEITERE TERMINE //

 

SAMSTAG, 07.01.2017

SONNTAG, 08.01.2017

FREITAG, 13.01.2017

SAMSTAG, 14.01.2017

SONNTAG, 15.01.2017 // 17.00 UHR

FREITAG, 20.01.2017

SAMSTAG, 21.01.2017

SONNTAG, 22.01.2017

 

THEATER // AN DER ROTT

GROSSES HAUS

 

Fotos: Rupert Rieger

 

 

 

NOVEMBER 2016

 

Kritik theater mobil Schlagerreise.pdf
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JUNI 2016

 

 

Theaterstück im Zirkuszelt. Eine Manege wird zur Bühne.

 

Mit einer Schauspiel-Produktion begeht das theater // an rott das Finale der ersten Spielzeit unter der Intendanz Uwe Lohr.

 

"Gefährliche Liebschaften“ (franz.: „Les Liaisons dangereuses“), ein Briefroman von Pierre-Ambroise-François Choderlos de Laclos, gilt als ein Hauptwerk der französischen Literatur des 18. Jahrhunderts und Sittengemälde des ausgehenden Ancien régime.

Der Roman erschien in Frankreich erstmals 1782, war beim zeitgenössischen Publikum ein Skandalerfolg und erlebte bereits bis zur Französischen Revolution mehrfache Auflagen. Er wurde bereits 1783 ins Deutsche übersetzt und diente als Vorlage für einige Theaterstücke und zahlreiche Verfilmungen.

 

Im Herbst 2010 beauftragte der Intendant des Hoftheaters Mauthausen, Martin Dreiling, die zu diesem Zeitpunkt in Wien lebende Regisseurin, Dramaturgin und Autorin Elke Maria Schwab für die Sommerproduktion 2011 eine neue Fassung von Laclos „Gefährliche Liebschaften“ zu schreiben. Mit Martin Dreiling und Regisseur Uwe Lohr einigte man sich auf eine 4 Personen Fassung und auf die Idee, die Handlung im Zirkus-Milieu spielen zu lassen.

 

Auch die Manege unter der Zirkuskuppel bietet einen geradezu prädestinierten Schauplatz für Merteuils und Valmonts perfides Spiel.

 

Autorin Elke Maria Schwab war es besonders wichtig, die dominierenden Themen wie die der Verführung, der Manipulation, das intrigante Spiel aus Lust und Langeweile und die Charaktere der Figuren, sowie - trotz der Verlegung der Handlung in die Gegenwart und eines anderen Schauplatzes -  die Außergewöhnlichkeit der Sprache, die etwas Elitäres und Vornehmes hat, beizubehalten. Auf Grundlage des Briefromans, in der Verwendung der Übersetzung von Heinrich Mann, mit Einflechtung von Zirkus-Literatur, Zitaten und Berichten von Zirkusartistinnen und zahlreichen eigenen Ideen und Szenen entstand so eine neue Fassung der „Gefährlichen Liebschaften“, die am 22. Juni 2011 in der Inszenierung von Uwe Lohr im Hoftheater Mauthausen sehr erfolgreich uraufgeführt wurde.

 

 

Die Premiere findet am Donnerstag,09.06. 2016 um 19.30 Uhr im Zirkuszelt in Gern auf dem Gelände der Rottgauhalle statt.

 

 

REGIE // DAVID TOBIAS SCHNEIDER

 

AUSSTATTUNG // FLORIAN ANGERER

 

MUSIK // ANNEGRET ENDERLE

 

MIT // LAURA MAIRE / ELISABETH NELHIEBEL / CONSTANZE RÜCKERT / JAKOB GRAF // ANN-SOPHIE LOHMEIER / LOUISA LÖVENHILL / DANIELA MAIER

 

WEITERE TERMINE // FREITAG, 10.06. 2016 / 19.30 UHR  / SAMSTAG, 11.06. .2016 / 19.30 UHR  / SONNTAG, 12.06. 2016 / 19.30 UHR / DONNERSTAG, 16.06. 2016 / 19.30 UHR / FREITAG, 17.06. 2016 / 19.30 UHR /  SAMSTAG, 18.06. 2016 / 19.30 UHR /  SONNTAG, 19.06. 2016 / 19.30 UHR /

 

IM ZIRKUSZELT IN GERN AUF DEM GELÄNDE DER ROTTGAUHALLE / BEGINN (AUCH SONNTAGS ) JEWEILS UM 19.30 UHR

 

Fotos von Sebastian Hoffmann

 

 

Mai 2016

 

 

Und hier das neue Jahresprogramm für die Spielzeit 2016 // 2017 am theater // an der rott

 

 

jahresprogramm 2016.pdf
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Spielzeitpräsentation

Fotos von Rupert Rieger

 

 

 

April 2016

 

Fotoshooting für das EchtBayern Magazin auf Schloss Ering

theater // an der rott Team posiert für "Aschenputtel"

(Elke als böse Stiefschwester)

 

Fotos: privat

 

Folgende Fotos mit freundlicher Genehmigung von:

Florian Deventer

Elke in einem Kleid von Lena Hoschek

 

 

 

Jänner / Februar 2016

 

29.01. - 20.02. 2016 am theater // an der rott

 

Ein Klassiker der Literatur – und Theatergeschichte.

 

 

Mit „Ein Puppenheim" oder „Nora" – der Titel der deutschen Übersetzung hat sich sehr bald durchgesetzt – schuf Ibsen eine der berühmtesten Frauenfiguren der Weltliteratur und Theaterbühne, die gleichzeitig zum Vorbild der Frauenbewegung wurde.

 

Aber das Stück ist weit mehr als ein Emanzipationsdrama. Mit seinem Schauspiel entlarvt Henrik Ibsen die verlogene Moral der Gesellschaft.

 

Nora und Torvald Helmer sind seit Jahren glücklich verheiratet. Nora hat sehr viel zu diesem Glück beigetragen. Schließlich rettete sie ihrem Mann das Leben. Als Torvald bald nach der Hochzeit schwer erkrankte, fälschte Nora die Unterschrift ihres Vaters um einen Kredit zu erhalten. Denn „ ohne der Einwilligung eines Mannes (Vater oder Ehemann) durfte eine Frau kein Geld aufnehmen oder borgen". Mit dem Geld finanzierte Nora die für Torvald lebensnotwendige Reise in den Süden. In Italien vollständig genesen und nach einem Jahr wieder gesund in Norwegen zurück, machte Torvald Helmer Karriere. Nora zahlte heimlich, nach und nach ihre Schulden bei dem zwielichtigen Anwalt Krogstad ab.

Bald ist Nora all ihre Sorgen los, bald hat sie es geschafft, sie sieht sich in ihrem Tun, das einzig das Wohl der Familie im Auge hatte, bestätigt. Sie tat es schließlich aus Liebe. Doch sie unterschätzt die Welt, in der sie lebt.

 

REGIE // Elke Maria Schwab

 

AUSSTATTUNG // Christian Weissenberger

 

MIT // Markus Baumeister / Sebastian Gerasch / Adela Florow / Cornelia Pollak / Julia Ribbeck / Armin Stockerer // Rebekka Reiß und Simon Wilczek

 

 

PREMIERE // FREITAG, 29. 01. 2016 / 19.30 UHR / GROSSES HAUS / THEATER // AN DER ROTT

 

 

WEITERE TERMINE //

 

SAMSTAG 30. 01. 2016 / 19.30 UHR / SONNTAG, 31.01. 2016 / 18.30 /

 

FREITAG, 12. 02. 2016 / 19.30 / SAMSTAG, 13. 02.2016 / 19.30 UHR / FREITAG, 19. 02. 2016 / 19.30 UHR / SAMSTAG, 20. 02. 2016 / 17 UHR

 

Premieren-Kritik
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Fotos: Sebastian Hoffmann

 

 

Dezember 2015


Dieses Weihnachtsprogramm eignet sich hervorragend, um in der „stillsten Zeit des Jahres" einmal inne zu halten, oder auch um einen stimmungsvollen, vorweihnachtlichen Abend mit Freunden im Theater zu verbringen. zwischen strohstern // und vanillekipferl - kritisch betrachtet und doch feierlich, traditionell und modern, aber auch mit allseits bekannten Weihnachtskatastrophen mit Wiedererkennungseffekt - bietet einen Abend für die ganze Familie, für totale Weihnachtsverweigerer und Menschen, für die Weihnachten immer noch das schönste Fest des Jahres ist.

„Alle Jahre wieder" – stellen sich auch dieselben Fragen: Wie soll man Weihnachten feiern? Selbstverständlich so wie es immer war oder doch einmal ganz anders? Advent und Weihnachten, die stille und heilige oder doch nur eilige Zeit? Können wir Weihnachten überhaupt noch bewusst erleben mit allem was dazugehört oder ist es nur mehr möglich, es mit Anstand so schnell wie möglich hinter uns bringen? Weitere Fragen und Entscheidungshilfen wie: Weihnachten unter Palmen oder doch wie immer daheim unter dem Christbaum? Karpfen oder Gans? Christkind oder Weihnachtsmann? werden ebenso behandelt wie das richtige Absingen von Weihnachtsliedern und welcher Vanillekipferl-Typ man is(s)t.


zwischen strohstern // und vanillekipferl - eine Vorstellung, die alle Sinne anspricht und vor allem ein Abend für das Herz.


KONZEPT UND GESAMTLEITUNG // ELKE MARIA SCHWAB

MUSIK // CHOR DES THEATER // AN DER ROTT 

CHORLEITUNG // NEKTARIA PALETSOU

MIT // DAVID BALDESSARI/ ANDREAS BARTH/ CHRISTINE REITMEIER /BIRGIT ZAMULO (die beiden Damen spielen alternierend)


WEITERE TERMINE // FREITAG, 11.12. 2015 / 19.30 UHR / SAMSTAG, 12.12.2015 / 19.30 UHR SONNTAG, 13.12. 2015 / 17 UHR / FREITAG, 18.12. 2015 / 19.30 UHR / SAMSTAG, 19.12.2015 / 19.30 UHR / SONNTAG, 20.12. 2015 / 17 UHR / GROSSES HAUS / THEATER // AN DER ROTT



Fotos: Sebastian Hoffmann
Fotos: Sebastian Hoffmann

Kritik der Passauer Neuen Presse am 7. Dezember 2015

Oktober 2015

Artikel in der Süddeutschen Zeitung am 8. Oktober 2015

September 2015


Am 1. September 2015 habe ich an Deutschlands einzigem Landkreistheater - dem theater // an der rott - die stellvertretende künstlerische Leitung übernommen.



22. und 23. Mai 2015

 

Spielplanpräsentation am theater // an der rott

für die Saison 2015 // 2016

 

 

Das neue Leitungsteam am theater // an der rott. Markus Steinwender, Spartenleiter junge // hunde Theater für junges Publikum, Uwe Lohr designierter Intendant, Elke Maria Schwab, stv. künstlerische Leitung und Dramaturgie
Das neue Leitungsteam am theater // an der rott. Markus Steinwender, Spartenleiter junge // hunde Theater für junges Publikum, Uwe Lohr designierter Intendant, Elke Maria Schwab, stv. künstlerische Leitung und Dramaturgie

Das Jahresprogramm für die Saison 2015 // 2016 steht unter dem Motto:

STARKE FRAUEN // HARTE KERLE


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März - April 2015

 

 

„Was das Schicksal mit schwarzer Tinte schreibt,

kann die Sonne nicht bleichen.“

(Aus Griechenland)

 

„Gegenüber dem Schicksal stehen sogar die Götter machtlos.“

(Erasmus von Rotterdam)


"Mein unerwartetets Schicksal hat mir das Herz gebrochen"

(Medea)

 

Nach den schlimmsten und traurigsten Monaten in meinem Leben und der schweren Zeit, die wohl auch noch vor mir liegt, habe ich beschlossen, Theater als das zu sehen, wofür es auch steht: Ablenkung, Zerstreuung, Therapie.

Und es so zu halten, wie es der bekannte bayerische Schauspieler Gerd Lohmeyer formulierte: „Einmal im Jahr sollte man Theaterspielen – schon alleine wegen dem Hormonhaushalt!“

Eine Komödie wäre vielleicht etwas erbaulicher gewesen, dafür gleicht das Lernen von Texten einer griechischen Tragödie einem geistigen Marathonlauf und ist insofern schon eine sehr spannende Herausforderung.

Neben 14 anderen Frauen spreche und spiele ich in der "Medea" von Euripides eine der Frauen aus Korinth.

Wir bilden den Sprechchor, der in der griechischen Tragödie nicht nur wichtige Funktionen sondern auch eine der Hauptrollen übernimmt.

 

 

 

Fotos: Rupert Rieger



theater // an der rott

Theaterstraße 1

D-84307 Eggenfelden

 

Premiere // Freitag, 10.04.2015 // 19.30 Uhr

 

 

Weitere Vorstellungen //

 

Samstag, 11.04.2015 // 19.30 Uhr

 

Sonntag, 12.04.2015 // 18.30 Uhr

 

Freitag, 17.04.2015 // 19.30 Uhr

 

Samstag, 18.04.2015 // 19.30 Uhr

 

Sonntag, 19.04.2015 // 18.30 Uhr


 

REGIE // ANNA HORN

 

BÜHNE // TOBIAS FLEMMING

 

KOSTÜME // THOMAS RODEHUTH